moin moin,
liebe eltern, den folenden text schreib ich über euch in der 3ten person, weil auch für andere gedacht ;D ist ja klar….
in die zeit, wo mein pc in der reparatur war, fiel der elternbesuch.
für fast 2 wochen waren die beiden hier und konnten einen schönen einblick in mein leben in lissabon, aber auch in das portugiesische ganz generell erhalten. und ich glaube, ich kann sagen, dass sie es beide sehr genossen haben… aber der reihe nach: die erste woche haben sie sich zeit genommen, um lissabon und umgebung zu erkunden (belem, sintra, cabo da roca etc.). da ich in dieser phase auch noch klausuren hatte, war ich nicht den ganzen tag mit ihnen unterwegs und so trafen wir uns meistens abends zu einem leckeren essen an unterschiedlichsten orten, wie z.b. im chapito (wunderschöne lage über der stadt mit blick auf stadt und fluß) oder aber im hostel (wo es auch unglaublich leckeres essen jeden abend in schöner internationaler runde zu finden gab). Ich fande diese erste woche war schonmal eine wunderbare einstellung auf die folgende, die wir mit einer algarverundreise füllten. beginnend in aljezur (westküste) fuhren wir einen großteil der ortschaften und einige strände von west nach ost ab, hatten einen tollen sonnenuntergang, leckere essen, höhlenbootstour
in lagos, die letzte bratwurst vor amerika!!!!! am cabo de sao vicente, erfuhren etwas über einen uns köstlich amüsierenden „portugiesischen wasserhund“ (bitte einmal auf wikipedia nachlesen, hehe..), erfanden geschichten über bergstiere, gemeine nacht-portugiesen etc…. die reise führte uns schließlich an die spanische grenze, den grenzfluss guadiana entlang durch eine fast menschenleere von hitze ausgedürrte, karge landschaft hin in das fruchtbare flussstädtchen alcoutim. wir allen genossen die friedlichkeit und ruhe dieser gegend und so beschlossen wir dann auch am abreisetag den weg über das land im osten zunehmen. wir passierten mertola, beja und landeten schließlich in evora (weltkulturerbe),
wo wir uns noch einmal 3 stunden in das touristenleben stürzten, bevor es dann zügig über gut ausgebaute autobahnen zurück nach lissabon ging. dort angekommen, wurde das auto abgegeben, koffer gepackt, ein letztes mal lecker gegessen und dann am nächsten morgen in aller früh die fahrt zum flughafen in angriff genommen. dort verabschiedeten wir uns mit ein wenig wehmut, da es wirklich 2 schöne wochen waren!!
es grüßt und dankt herzlich,
tobias

auf vorwarnung des letzten besuchs wußten wir, dass uns im aufzug zur aussichtsplattform des „cristo rei“ eine person begegnen würde, die alles andere als zufrieden mit dem job zu sein schien, zu jeder zeit tag ein tag aus das selbe „touristen pack“ in empfang zu nehmen, eintrittskarten zu verkaufen und anschließend auch noch zu allem überfluss selbige im aufzug zur plattform zu begleiten, um dann im anschluss gleich die nächste fuhre unabdinglich fotos knipsende zombies entgegen zu nehmen….. 


















ich führe hier mehr oder weniger normal meinen master studiengang in chemie weiter, der allerdings „Mestrado em Bioorgânica – Bioorgânica (v. 3)“ heißt. dazu wurde vorab ein learning agreement zwischen der gasthochschule hier und meiner heimathochschule (universität leipzig) vereinbart, was festgelegt, welche kurse ich belege und wie und ob ich sie dann in mein studium in deutschland einbringen kann. um auch zeit neben der uni zu haben, habe ich den stundenplan nicht zu voll gesteckt. mein ziel, 30 ECTS punkte für das semester zu erhalten, dürfte dennoch machbar sein. insgesamt habe ich 4 vorlesungen, zu denen auf das semester verteilt einige praktika kommen. neben denen will ich ab mitte april mit einem vertiefungspraktikum in NMR-verfahren beginnen. das wird dann auch sicherlich mehr zeit in anspruch nehmen… folgende kurse hab ich also gewählt: – Bioorgânica Estrutural, – Química Forense, – Química Orgânica Analítica, – Química Orgânica Assimétrica II.






